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Hier kann man sich nicht verrechnen, man braucht keine Taschenrechner, keine Formeln und keine Gleichungen. Man muss nur neugierig sein, beobachten, knobeln und experimentieren. Es warten über 70 Experimentierstationen auf die Besucher: Eine Brücke ohne Leim und Nägel bauen, Minimalflächen bei Seifenhäuten entdecken, mit Würfeln knobeln, Puzzles legen, Seemannsknoten knüpfen oder sich in Spiegelbildern verlieren.
Ein Rechteck wird perfekt genannt, falls man es lückenlos mit unterschiedlich großen Quadraten überdecken kann.
Der Mathematiker Moron fand 1925 diese Zerlegung eines 33x32-Rechtecks in 9 Quadrate.
Taucht man ein Drahtmodell eines Würfels in eine Seifenlauge, so wird nicht unbedingt jede der sechs Seiten mit einer Seifenhaut überspannt. Es entsteht in der Mitte des Metallwürfels ein kleiner Würfel, welcher nur aus Seifenhäuten besteht, und dieser ist wiederum durch Seifenhäute mit den Kanten des Metallwürfels verbunden. Die Seifenhäute bilden sich nämlich stets so, dass ihre Oberfläche so klein wie möglich ist, also eine Minimalfläche ist.
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